![]() Es gibt noch Jobs da draußen!Liest man die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate, könnte man meinen, dass die größte anzunehmende Katastrophe eingetreten ist: Selbst IT-Branchenriesen wie Microsoft, SAP und Google sind auf Sparkurs gegangen: Die Krise hat die Marktführer eingeholt -- Sparen ist angesagt. Doch informiert man sich etwas genauer, mag es bei den Giganten aus der IT-Branche zwar um Sparmaßnahmen und Stellenabbau gehen, aber IT-Fachkräfte werden trotz Arbeitsmarktkrise weiterhin gesucht. Wie der Informationsdienst heise online berichtet, waren Informatiker in den vergangenen Jahren in allen Branchen Mangelware. "Informatiker besitzen nach wie vor eine Schlüsselqualifikation der digitalen Wirtschaft, aber die 'Party' ist vorbei", sagte Marco Zingler, Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), dem Nachrichtendienst gegenüber. "Im Vergleich zu vielen anderen Berufen in der Dienstleistungsbranche haben IT-Spezialisten weiterhin gute Job-Aussichten." Spezialisten und Berufseinsteiger sind gefragt Und selbst wenn die Automobilindustrie weltweit am stärksten mit der Krise zu kämpfen hat: Für Akademiker und qualifizierte Fachkräfte gibt es immer noch offene Stellen in der Branche, wenn auch nicht mehr so viele wie in den vergangenen Jahren, wie FAZjob.NET berichtet. Bei Audi beispielsweise gibt es immer noch Chancen: „Wir fahren auf Sicht, aber wir haben offene Stellen für Akademiker", sagte Audi-Mitarbeiter Nikolaus Heiszenberger der FAZ. Gefragt seien etwa Spezialisten für den Bereich alternative Antriebe, am besten Maschinenbauer mit Berufserfahrung. Auch Daimler sucht, jedoch überwiegend Berufseinsteiger, vor allem aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften. VW will im Rahmen des Programms „Mach 2018" die Produktion von derzeit 3,7 Millionen Fahrzeugen pro Jahr auf 6,6 Millionen steigern (für die Kernmarke VW) -- dafür muss sich das Unternehmen mit Ingenieuren, Informatikern, Designern, Betriebswirten verstärken. Glimpflich den wirtschaftlichen Tourbulenzen entgehen könnte auch die Pharmabranche: Sie rechnet für 2009 mit weiterem Wachstum -- Hoffnungen setzen die Arzneimittelhersteller vor allem auf die Einführung neuer Produkte. Laut dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), der 47 weltweit führende Pharmafirmen mit eigener Forschung vertritt, geht zwar knapp ein Drittel der VFA-Mitglieder von Stellenstreichungen in Deutschland aus. Über 40 Prozent der Unternehmen jedoch wollen ihr Personal halten und mehr als ein Viertel will sich 2009 personell verstärken. Kein Stillstand im Vertrieb Aber auch in anderen Branchen stehen längst nicht alle Zeichen auf Stagnation. Gerade im Vertrieb wird eingestellt. Der auf Vertriebspositionen spezialisierte Stellenmarkt salesjob.de etwa kann dies bestätigen, denn er spürt keine Auswirkungen der Wirtschaftskrise und wächst dagegen weiter. Grund dafür, so Clemens Nau, Geschäftsführer von Salesjob, ist die Tatsache, dass gerade in der Krise der Vertrieb die letzte Chance für die Unternehmen bietet, das Ruder noch einmal herumzureißen. Dabei sind Key Account Manager ebenso gefragt wie Mitarbeiter im technischen Vertrieb, Regionalleiter oder internationale Vertriebskräfte. Teams werden neu zusammengestellt und verstärkt. Viele Unternehmen lassen sich gerade jetzt, mitten in der Krise, beraten, um ihren Vertrieb neu zu strukturieren und auszubauen. Hier bieten sich gute Chancen für Fach- und Führungskräfte. Hier sind weitere Firmen, die trotz der Krise derzeit neue Mitarbeiter suchen:
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