Internet vs. professionelles ImageTolle Partys versprechen in der Regel tolle Fotos. Dennoch sollten Sie sich gründlich überlegen, ob Sie diese Bilder auf eine Social-Network-Website stellen. Über das mittlerweile umfangreiche Angebot solcher Websites und leistungsstarken Suchmaschinen können Ihre Freunde mit Ihnen in Kontakt bleiben. Aber nicht nur Ihre Freunde haben auf diese Weise Zugriff auf Ihre jüngsten Abenteuer. Durch den unzureichenden Datenschutz in der digitalen Welt wird möglicherweise auch Ihr Arbeitgeber in Dinge eingeweiht, die Sie ihm eigentlich nicht anvertrauen wollten. Laut einer Umfrage von CareerBuilder.com haben sich bereits 26 Prozent der Entscheidungsträger bei Personalfragen über eine Internetsuchmaschine Informationen über potenzielle Mitarbeiter besorgt. Mehr als ein Zehntel von ihnen gesteht ein, während eines Bewerbungsverfahrens auf Social-Network-Websites zurückzugreifen. Und vielen Arbeitgebern gefällt nicht, was sie dort finden. Gut die Hälfte der Personalchefs, die mithilfe von Suchmaschinen recherchiert hatten, stellte den betreffenden Bewerber aufgrund der Ergebnisse nicht ein. Von den Personalchefs, die Social-Network-Websites durchsuchten, fanden 63 Prozent negative Informationen, die sie veranlassten, den Bewerber auszusortieren. Interessanterweise sind viele Kandidaten im Internet wesentlich ehrlicher als in ihrem Lebenslauf. 31 Prozent der Personalchefs gaben an, schon Bewerber disqualifiziert zu haben, nachdem sie in einer Internetrecherche falsche Angaben über deren Qualifikationen aufgedeckt hatten. Andere Ausschlussgründe waren: *Schlechte Kommunikationsfähigkeit (25 %) *Strafbare Handlungen (24 %) *Üble Nachrede gegenüber früheren Arbeitgebern (19 %) *Postings zum Konsum von Alkohol oder Drogen (19 %) *Veröffentlichen vertraulicher Informationen von früheren Arbeitgebern (15 %) *Falschangaben bei Fernbleiben vom Arbeitsplatz (12 %) *Provokante oder anstößige Fotografien (11 %) *Unprofessioneller Benutzername (8 %) Das Internet muss nicht schaden Im Internet Informationen über sich preiszugeben, kann die Jobsuche oder Karrierepläne möglicherweise behindern; es kann jedoch auch ein Mittel sein, um sich positiv von den Mitbewerbern abzuheben. Personalchefs gaben an, dass die folgenden Informationen aus dem Internet sie in ihrer Entscheidung für einen Bewerber bestärkten: *Hintergrundinformationen, die die berufliche Qualifikation eines Bewerbers untermauerten (64 %) *Weit gestreute Interessen, die ein stimmiges Bild des Bewerbers zeichneten (40 %) *Überzeugende Kommunikationsfähigkeit (34 %) *Professioneller Eindruck (31 %) *Anzeichen dafür, dass das Persönlichkeitsprofil eines Bewerbers gut zur Unternehmenskultur passt (31 %) So können Sie sicher sein, dass Ihre Online-Persönlichkeit Ihre Jobsuche nicht beeinträchtigt: 1. Seien Sie vorsichtig. Veröffentlichen Sie auf Ihrer Website oder auf denen Ihrer "Freunde" keine Informationen, von denen ein potenzieller Arbeitgeber nichts wissen sollte. Abfällige Kommentare, unpassende oder freizügige Fotos, vulgärer Sprachgebrauch und anzügliche Witze werfen ein schlechtes Licht auf Sie. 2. Seien Sie diskret. Wählen Sie wenn möglich in Ihrem Netzwerkportal die Option "Privat" aus, sodass nur Ihre Freunde Ihr Profil lesen können. Und da Sie keinen Einfluss darauf haben, welche Kommentare von anderen auf Ihrer Seite hinterlassen werden, aktivieren Sie die Funktion zur Unterdrückung von Kommentaren. Vergessen Sie nicht, dass im Internet alles archiviert wird! 3. Treffen Sie entsprechende Vorkehrungen. Sehen Sie regelmäßig nach, welche Kommentare auf Ihrem Profil hinterlassen wurden, und überprüfen Sie, was die Suche nach Ihrem eigenen Namen mit einer Suchmaschine ergibt. Sollten Sie Informationen finden, die Ihrem beruflichen Erfolg schaden können, sorgen Sie dafür, dass diese entfernt werden – und überlegen Sie sich eine schlagfertige Antwort für den Fall, dass man Sie auf die "digitalen Entgleisungen" anspricht.
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